Dimitri Hegemann ist ein Mann, dem es an Vision nicht fehlt. Der Gründer und Besitzer des Tresors plant momentan Großes. Er will Detroit wiederbeleben. Mit Kunstinstallationen, Pop-Ups Restaurants, und natürlich seinem Lebenselixier: Techno.

Seine Kreativität lebt er aber auch noch hier in Berlin aus: vor kurzem berichteten wir über seine Pläne im nächsten Jahr das erste Berliner Technomuseum zu eröffnen.

bln.fm berichtet nun über die Bemühungen Hegemann’s den Tresor zu einer Hochburg für Nachhaltigkeit zu machen – bislang leider ohne Erfolg. Auf der „most wanted: music“ Konferenz erzählte der Technopionier von seinen Ideen für einen Öko-Tresor.

Eine erste Idee war das rücklaufende Heizwasser des angrenzden Vattenfall-Kraftwerks durch Rohre laufen zu lassen, die sich unter dem Fußboden des Clubs befinden. So könnten die Räumlichkeiten vollständig beheizt werden, ohne dass zusätzliche Energieressourcen angezapft werden müssten – aber die Behörden wollen nichts davon wissen. Nächste Idee: Klospülung powered by Regenwasser. Das effektive Sammeln des Wassers und die Umrüstung der sanitären Anlagen hätten aber jedes Kostenbudget gesprengt, so musste auch diese Idee verworfen werden. Der nächste Wurf: Solarzellen auf dem Dach, um die nötige Energie für das Betreiben der Musikanlagen zu generieren. Nein, sagte Vattenfall, der Eigentümer des Gebäudes. Warum auch, wenn Vattenfall stattdessen auch Braunkohle-Strom für gutes Geld an den Mann bringen kann.

Wir bleiben gespannt, mit welcher Idee Hegemann als nächstes um die Ecke kommt. Eins scheint sicher: Bei Hegemann’s Tempo wird sie nicht lange auf sich warten lassen.

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