Berlin’s erstes Technomuseum

Anfang April stellten Alex Azary und Andreas Tomalla ihre Pläne für ein Museum rund um elektronische Musik in Frankfurt vor. Das MOMEM (Museum Of Modern Electronic Music) soll 2017 eröffnet werden und sich dabei von klassischen Konzepten distanzieren.

Viel mehr werde es „[…] ein Museum, das generationsübergreifend die Entwicklung der elektronischen Musik, mit all ihren zahlreichen Facetten und Spielarten, dem Einfluss dieser fraglos wichtigen Jugend- und Kulturbewegung auf Gesellschaft und Bereiche wie Grafik, Design, Mode, Fotographie, Video und Technik, dokumentieren und haptisch erfahrbar machen soll. Ein solches Museum könnte Frankfurt, das in den letzten Jahren seine einst führende Rolle in der Clubkultur an Berlin abtreten musste, wieder mit einer innovativen Institution auf die Karte der weltweiten Techno-, House- und Clubszene setzen.“

Doch nicht nur die Frankfurter dürfen sich an Museumsplänen erfreuen. Dimitri Hegemann – der Gründer des weltbekannten Tresors – wird 2016 anlässlich des 25-jährigen Bestehens seines Clubs ein Museum für elektronische Musik in Berlin eröffnen.

Während das MOMEM eine dauerhafte Einrichtung wird, plant Hegemann jedoch eine Art Pop-Up Museum. Das heisst, die Ausstellung wird nur temporär sein – was ja angesichts der Berliner Clubkultur letztlich nur allzu passend ist.

„Ich werde es „Living Archive of Elektronika“ nennen, denn hier in Berlin ist Techno natürlich immer noch lebendig, inspirierend und eine lebhafte Bewegung“, so Hegemann.

Hier geht’s zur Webseite vom MOMEM.

Weitere Informationen über das Berliner Technomuseum folgen!

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