Die zwei Jungs von Techno Frühstück sind in Berlin zu Hause. Man findet sie hinter den Decks vor allem in Clubs wie dem Ritter Butzke, dem Sisyphos oder dem Birgit & Bier. Doch auch im Studio sind die Zwei stets fleißig und basteln an atmosphärischen Tracks und Remixproduktionen. Gerade haben sie für den Live Act AGJA einen analog warmen Remix des Tracks „Das gefallene Hörnchen“ gezaubert. Wir haben uns zum Katerfrühstück mit den Jungs getroffen und uns ein wenig unterhalten:

Gerade ist euer Remix für den Live Act und Producer AGJA rausgekommen. Der Titel verrät ja noch nicht ganz wohin die Reise geht. Wie würdet ihr den Sound des Remixes selbst beschreiben?

Wir wollten dem verträumten Original mit den verspielten Endzeitglocken eine Mainhour Variante zur Seite stellen, in der der Bass das Hörnchen inhaliert. Klatschende Claps und eingängie Melodie machen den Track aus unserer Sicht zu einer sehr spielbaren Club Nummer – die selbstverständlich immer noch verspielte Endzeitglocken enthält.

Was frühstückt ihr wenn es an einen Remix geht?

Obst und Kekse der Saison. Wenn es ein guter Remix werden soll, vielleicht auch ein bisschen Schafskäse. Und Sterni. Das kanalisiert die Kreativität.

Habt ihr eine klare Routine für die Studioarbeit oder ist es immer wieder ein neues Herangehen?

Alleine was wir zum Musikmachen verwenden ändert sich häufig. Dazu kommt, dass wir meist an sehr unterschiedlichen Orten produzieren. Jedoch haben sich schon so etwas wie Spezialgebiete für jeden von uns herauskristallisiert. Während Felix z.B. gerne am Ende noch überall Percussions hinzubastelt und den Beat schleift, gräbt sich Daniel gerne tiefer in die harmonischen Feinheiten und packt überall Glocken dazu (solange ihn keiner aufhalten kann). Aber die gabs dieses Mal ja schon im Originaltrack gratis mit dazu.

 Mit welchen Vorsätzen schaut ihr auf 2017?

Mehr Sterni und noch mehr Glocken. Außerdem haben wir bereits einige neue Tracks fertig und schrauben auch schon direkt wieder an neuem Material. Auf das Echo sind wir sehr gespannt. Hinzu kommt unser Projekt „Techno WG“ dessen Mitbewohner ab nächstem Jahr sich unteranderem in Form eines Label sowie Veranstaltungen austoben werden. Wir sind außerdem sehr gespannt welche Wellen unser Remix für Selektivton schlagen wird. Der Track ist Ende des letzten Jahres auf Twin Town erschienen und enthält neben einem wirklich schön eingespielten Cello selbstverständlich Glocken.

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