MSTRKRFT – OPERATOR 

Al-P alias Al Puoudziukas und JFK alias Jesse Frederick Keeler gründeten nach erfolgreichen Solopfaden 2005 MSTRKRFT , die Band ohne Vokale. Al-P arbeitete da bereits mit Größen wie Jay-Z, Wyclef Jean oder David Clayton Thomas zusammen und entwickelte sich zum Produzenten-Genie. JFK stattdessen, dessen Vater schon in Bands wie Steppenwolf oder Parliament an der Gitarre hing, zeichnet für Bass und Synthies in der Punkrock-Band Death From Above 1979 verantwortlich, nachdem er zuvor für Femme Fatal spielte. Gelangweilt von Punkrock und der hiesigen Musikszene, wächst der Drang des schnauzbärtigen Duos, neuen Sound zu machen, der sich in ganz anderen Koordinaten bewegen soll und schließlich zur Motivation und Gründung des gemeinsamen Dance-Projekts führt. New Rave- und Electroclash-Fans um Ed Banger, Boys Noize und Digitalism freuen sich über die experimentelle Zusammenkunft von House, Hip Hop, Punk und Noize. Innerhalb eines Jahres erlangen JFK und Al-P durch diese Formel Kultstatus in der Szene.

 

Das letzte Lebenszeichen der zwei kopfnickenden Schnauzbartträgern von MSTRKRFT war 2011 zu hören, als sie die Single „Back in the USSA.“ veröffentlichten.  Der Song krönte den Erfolg des Duos, der mit ihrem Juno-Award ausgezeichnenten Debutalbum „The Looks“ 2006 begann. Eine druckvolle Symbiose aus breitbeiniger Rockpose und elektronischer Tanzmusik. Es folgten elektrisierende Festivalauftritte beim Bonnaroo und Hard Summer, sowie hochkarätige Remixes für Katy Perry, Kylie Minogue, Wolfmother, Justice und Bloc Party. Ihr Rezept ist relativ einfach, aber trotzdem knallhart – Knarz, Fieps, Bang – immer direkt auf die Mütze, immer tanzbar. Auf ihrem zweiten Album „Fist of God“ (2009) entladen sie erneut ein Gewitter aus kompromisslos hartem Electro, vollzogen aber mit Kollaborationen wie z.B. John Legend, Ghostface Killah, E-40, N.O.R.E. und Lil ‚Mo vor allem den Crossover zwischen Hip-Hop und elektronische Musik .

 

MSTRKRFT begannen Ende 2013 in ihrem Studio in Toronto die Arbeit an OPERATOR. Sie optimierten ihr analoges Equipment mit einem Arsenal von Synthesizern wie dem 808 und 909 und ließen den Computer auf „record“ während sie Hunderte von Stunden Musik produzierten.

Inspiriert von der auf Militär Websites und Blogs ständig wiederkehrenden Phrase „Operator Culture“, übernahmen MSTRKRFT dies als Konzept für das neue Album, drückte es doch für sie eine bestimmte Distanziertheit und Abgrenzung von der Realität aus. Als sie sich entschieden hatten nur mit Hardware wie ihren alten Drum-Maschines und modularen Synthesizern zu arbeiten, fühlten sie sich mehr wie ausführende Bediener der Maschinen denn als Musiker. „The ‚operator‘ concept for us was essential in the creation of the music on this album, but I’m not sure what came first, the title or the idea,“ says Jesse F. Keeler.  „While browsing military related websites and blogs, mostly consisting of vets talking to each other like any civilian I suppose, I noticed repeated reference to something they called ‚operator culture.‘ It seemed to be something that was sometimes laughed at, sometimes caused disdain, but was referenced constantly and seemed to be understood by everyone. I came to believe the operator concept is one of detachment. For example, an operator of a tank referring to himself as merely the operator, rather than defining himself by what he is actually doing with the tank,“ continues Jesse. „‚Operating‘ a sniper rifle would seem to be a much easier concept to deal with than the reality of what being a successful sniper means.  In the comfort of our rehearsal space, we had been going through a similar phase of discovering detachment. as we had decided to work entirely with hardware, all our old drum machines and modular synth collection, we had begun to feel more like operators than musicians.“

 

Album Tracklisting

1.         Wrong Glass Sir

2.         Runaway

3.         Little Red Hen

4.         Priceless

5.         Playing With Itself

6.         Party Line

7.         Death In The Gulf Stream

8.         World Peace

9.         Morning Of The Hunt

10.       Go On Without Me

 

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