Sie haben bereits Kollaborationen mit  Solomun, Jamie Jones und H.O.S.H. zu verzeichnen und haben mit ihrem Album „Some But Not All Cheese Comes From the Moon“ (2004) für einige Furore gesorgt. Ende 2015 erschien das langerwartete neue Album der beiden Norweger Ost & Kjex, „Freedom Wig“. Wir hatten die Chance die beiden vor einem Gig im Ritter Butzke auf ein kurzes Interview zu treffen.

Hallo Petter, hallo Tore! Fangen wir von vorne an. Für euer erstes Album habt ihr Käse und Kekse als Aufnahmequellen genutzt. Hattet ihr kein Mitleid mit den ganzen Leckereien, die es nicht ins Album geschafft haben?

Ach. Irgendwie haben’s ja alle geschafft. Den Rest haben wir halt als Dinner gegessen.

Euer neues Album „Freedom Wig“ ist erst vor kurzem erschienen. Wie kamt ihr auf den Namen?

Ich weiß nicht genau… manchmal kommen einem solche Sachen irgendwie zugeflogen. Es war eine von mehreren Alternativen und wir hatten das Gefühl dies sei die richtige. Er klingt schön und kann viele Sachen bedeuten.

Das Artwork des Albums ist ebenso großartig wie die Musik. Das ist wirklich ein fabelhafter Hund. Woher kam die Inspiration dafür?

Wir wollten irgendwas mit Haaren. Wir entschieden uns für Hunde und sind dann zufällig über diesen wunderschönen Hund gestolpert. Das Bild war aber nur in low-res verfügbar, also fanden wir den norwegischen Illustrator, der das Bild gemalt hat und er sendete uns eine große Version dieses unglaublich ausdrucksvollen Hundes.

Gibt es verstecke Nahrungsmittel, die ihren Weg auf das Album gefunden haben?

Uuuuh. Nein, dieses Mal gibt’s kein Essen auf dem Album. Kein Essen. Es ist ein essensfreies Album. Aber wir haben ein paar Feldaufnahmen in Fabriken gemacht und viele Geräusche von Maschinen benutzt.

Wie lange hat es gedauert Freedom Wig zu produzieren?

Zweieinhalb Wochen. Nein. Nicht wirklich. Es dauerte fünf Jahre. Wir bewegen uns langsam. Wir arbeiten langsam. An manchen Tracks arbeiteten wir schon vor 2010, aber wir mögen es ein bisschen zu produzieren und die Tracks dann erstmal ruhen zu lassen und zu einem späteren Zeitpunkt weiter zu bearbeiten.

Nur wenige Musiker fangen bei Techno an – was sind eure Wurzeln?

Untergrund Punk. Rock, Death Metal, solche Sachen. Dort fingen wir als Teenager an. Es war eine lange Reise bis wir auf dem Dancefloor gelandet sind!

Auf welche Ziele arbeitet ihr hin? Gibt es etwas, dass ihr erreichen wollt?

Nö, wir wollen gar nichts erreichen. Wir sollten vermutlich ein paar große Ziele haben… aber irgendwie haben wir keine. Wir sind glücklich wenn wir rumhängen und Musik spielen können. Aber wir sollten ein Ziel haben… nächste Woche vielleicht? Ja, ich glaube nächste Woche machen wir… hmm… ein Bandmeeting.

Wo verbringt ihr am liebsten eure Zeit in Berlin?

Kennt ihr das Restaurant Klipper? Das können wir sehr empfehlen… und Punk Pizzerias. Und Plattenläden.

Wann seid ihr das nächste mal in Berlin?

Beim 10-jährigen Diynamic Jubiläum im Ritter Butzke und Watergate. Aber pssst.

Danke für eure Zeit!

Hier könnt ihr ins Album reinhören!

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