Wer Dekai schonmal live hinter den Decks erlebt hat, wird seinen Heavy Metal Background zumindest in den letzten Zügen spüren können. Denn seine Sets sind energetisch, hart und treibend. Während Dekai anfangs noch im Süden der Republik die Clubs  mit seinen Mixsessions auseinandernahm ist er längst zu einer Berliner Techno Instanz geworden. Im Laufe der Zeit wurden immer mehr Clubs auf ihn aufmerksam wie Tresor, Sisyphos, Kosmonaut, Suicide Circus, Magdalena, M.I.K.Z., Fiese Remise oder das Golden Gate

DeKais Sound wird entsprechend gefeiert und so ist es kein Wunder, dass vielen sein 10 Stündiges Set in der ehemaligen Magdalena noch heute im Ohr und den Beinen ist. 2011 wurde DeKai bei Kiddaz FM gesignt und 2014 gründete er sein eigenes Imprint RAGNARØK zusammen mit Holgi Star. Bundesweite Bookings und weitere im Ausland avancieren ihn zu einem wahren Techno Monolithen. Am Samstag ist er zu Gast im Burg Schnabel und wir hatten vorab die Gelegenheit mit ihm zu sprechen.

  

Vielen Dank, dass du für unser Interview Zeit hast! Was hast Du bis eben noch gemacht?

Ich habe gerade noch ein wenig Papierkram mit schön laut Rammstein im Hintergrund erledigt und nach dem Interview werde ich noch neue Mugge fürs kommende Wochenende raussuchen. Freu mich schon!

 

Am Samstag wirst Du dann ja im Burg Schnabel auflegen. Wie sieht ein Abend vor und nach dem Gig so aus?

Auf jeden Fall nochmal gut und lecker Essen. Und vor allem ausgeschlafen sein bevor der Wahnsinn anfängt. Ich plane einen Gig selbst aber nicht wirklich, da steht nur fest wann ich spielen muss – davor und danach wird immer spontan entschieden wer Zeit hat und was ansteht. Ich bin nicht so der Planer,  ich schau lieber was so geht 🙂

 

Hast du eigentlich einen Lieblingsclub zum Auflegen in der Stadt?

Die sind leider auch schon geschlossen worden! Es entwickeln sich langsam einige Floors von Clubs zu einer coolen Techno Location, aber so wie früher in einen Club zu gehen, dort zu spielen und dort die Gage zu verjubeln, ist wenn du Techno hören willst, leider auch vorbei. Der Stadt fehlt einfach ein Club wo du fernab jeder Türpolitik auch mal Sonntagnachmittag übern Floor gejagt wirst.

 

Du bist ja ziemlich viel unterwegs – was hast Du auf den Reisen zu den Gigs auf jeden Fall immer dabei um Dir die Zeit zu vertreiben?

Ich hör immer Musik und da ich mittlerweile in den Städten wo ich viel spiele auch Homies habe, chillen wir davor und danach immer zusammen 🙂

 

Was bedeutet für Dich eigentlich Techno?

Mein Leben! Techno ist schon lange mehr als nur die Musik. Es ist ein Lifestyle und ich lebe Techno! Gänsehaut in der dunkelsten Ecke des Clubs, wenn der DJ den Floor schickt, Freude und Zufriedenheit wenn ich durchgerockt aus dem Club torkel!

 

Welcher Ort in Berlin zieht Dich fern ab der Clubwelt immer wieder mal an um auszuspannen?

Meine Wohnung ist auf jeden Fall der Ort, wo ich neue Kraft sammeln kann. Ansonsten Kopfhörer auf und raus auf die Straßen in Berlin. Die Stadt ist Inspiration genug, da brauch ich keinen Hotspot. Ich schmeiß mich ich die Menge und lass mich treiben. Das ist für mich ausspannen 🙂

 

Was steht sonst noch bei Dir an?

Im Moment haben mein Labelpartner Holgi und ich viel mit Ragnarök und den dazugehörigen Partys zu tun. Da gibt es täglich Dinge die erledigt werden müssen. Mein eigenes neues Release steht ebenfalls in den Startlöchern. Ansonsten jedes Wochenende spielen und dabei Spaß haben.

 

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