Die beiden Jungs von Channel X sind seit Jahren eine echte Hausnummer in der deutschen Technoszene. Ihre verspielten Sets aus der Bar25 sind unvergessen, ihr Auftritt dieses Jahr im Odonien ließ Technoherzen höher schlagen und eins gibt es bei André und Mirko ganz sicher nicht: Stillstand.

Im Vorfeld ihres anstehenden Berlin Gigs haben wir uns mit den beiden kurzgeschlossen, ein kleines Interview gemacht und einen exklusiven Podcast für euch erbeutet. Das Set stellt gleichzeitig den Auftakt für unsere neue Podcastreihe BITCAST da. Wir freuen uns am 29.12. Channel X bei unserer großen ESCAPE Party im Kosmonaut begrüßen zu dürfen!

Hallo Andre, hallo Mirko! An welchen Auftritt in 2015 denkt ihr am liebsten zurück?

2015 waren für uns 2 Auftritte sehr besonders. Da wäre der Stil vor Talent Label Showcase auf dem Sonar Festival in Barcelona, dem auch noch 2 wunderschöne Tage mit der Crew folgten und ein Gig im Odonien in Köln mit unseren Freunden Oliver Koletzki und Björn Störig. Das Feeling lässt sich kaum beschreiben, man muss dabei gewesen sein.

Was war das verrückteste was ihr in eurer gemeinsamen Karriere erlebt hat?

Wo sollen wir da nach 10 Jahren Channel X bloß anfangen… 😉

Auf eurem FB Profil steht unter Einflüsse nur „Bar 25“. Wie habt ihr die Zeit in der Bar miterlebt?

Hell, Dunkel, Hell, Dunkel, Montag… 

Also sehr intensiv 🙂

Was bedeutet für euch Berlin?

Heimat!

In welchen musikalischen Genres habt ihr jeweils eure musikalische Reise begonnen, und was hat euren Sound über die Jahre geprägt?

Wir starteten beide in den Genren House & Techno. 1996 entdeckten wir die Reihe „Mix-Up“, wo unter anderem Jeff Mills, Derrick May oder Fumiya Tanaka mit einem Gastmix vertreten waren. So war es dann um uns geschehen…

Wie habt ihr die Entwicklung der Technoszene in den letzten 10 Jahren wahrgenommen?

Mittlerweile empfinden wir die Szene schnelllebiger als früher. Die Halbwertzeit von Tracks ist begrenzter. Aber Veränderung hat auch immer was Positives, woran man weiterhin wächst!

Wovon lasst ihr euch gerne inspirieren?

Von vielen Dingen. Privat war und ist es immer noch so, dass wir viel Hip Hop hören und dort auch Neues aufsaugen. Das spiegelt sich dann auch in unserer Musik wider.

Aber davor kommt noch das private Weggehen, auf einer Tanzfläche stehen und sich der Musik hingeben ist immer wieder inspirierend.

Wer sind eure persönlichen Vorbilder?

In unserer Anfangszeit waren es Künstler wie die bereits genannten. Heute denken wir da eher an die Familie oder an Menschen die sich z.B. sozial engagieren – echte Alltagshelden eben. 

Danke für eure Zeit und bis zum 29.12. !

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