Interview mit den Veranstaltern von Patterns of Perception

Patterns of Perception – am 17. Juni im Arena Club

Das Veranstalter Kollektiv OPAL ist vielschichtig in der Event-Branche unterwegs und konzipiert ständig neue Parties und Events in Berlin. Mit der aktuellen Eventreihe „Patterns of Perception“ im Arena Club, konzentrieren sie sich hauptsächlich auf die Musik und richten ihren Fokus auf ausgewählte und internationale Künstler. Mit atmosphärischem und hypnotischem Techno erschaffen sie einen ganz besonderen Sound und setzen mit ihrem Event ein Highlight in der Berliner Techno Szene.

1. Erzählt uns von “Patterns of Perception”: Was für ein Konzept steckt dahinter? Wer gehört zum Team? Was können die Leute von euren Parties erwarten?

Steve: Patterns of Perception ist eine Klubnacht die von unserem Event Kollektiv OPAL ins Leben gerufen wurde. Wir sind eine Gruppe von sieben Freunden, die seit ein paar Jahren mehrere Food und Music bezogene Events hier in Berlin realisiert haben, das bekannteste davon ist sicherlich Thai & Techno. Für das POP concept wollten wir uns allerdings ganz auf die Musik konzentrieren.

Kim: Unser Ziel für die Party war es Künstlern zu präsentieren die wohl etabliert und international angesehen sind, sowohl als auch neue und aufstrebende Talente zu finden die eine etwas andere Art von Techno spielen als die die man typischerweise in Berlin findet. Leute die auf unsere Parties kommen können also eine Nacht mit einem hohen Maß an musikalischer Qualität erwarten, denn es steckt viel Liebe zum Detail im Lineup und Running Order. Obwohl die Musik oberste Priorität hat, wollen wir natürlich auch Spaß in einer entspannten Umgebung haben. Unsere Gäste können natürlich auch eine nette und einladende Atmosphäre erwarten um gut in den nächsten Tag rein zu feiern.

2. Wie würdet ihr den Sound von “Patterns of Perception” beschreiben?

Andreas: Auch wenn es natürlich Techno-orientiert ist, ist es trotzdem nicht gezwungener Maßen das was man in den meisten Berliner Techno Clubs zu hören bekommt, wo der Sound doch eher Industrial-lastig, aggressiv und düster ist. Ich würde sagen unser Verständnis von Techno is subtiler, irgendwie atmosphärisch und hypnotisch. In vielerlei Hinsicht ist unser Sound inspiriert von der Natur und funktioniert sowohl in Clubs als auch im Freien.

3. Berlin fehlt es nicht an Clubs, schon garnicht im Techno-Segment. Was unterscheidet “Patterns of Perception” von anderen Parties?

Ray: Das ist wahr – Berlin hat definitiv viel zu bieten wenn es um Techno geht. Aber POP ist ziemlich einzigartig wenn es tatsächlich um den Sound und die Künstler geht die wir uns aussuchen. Gerade weil es so viel Konkurrenz von anderen Parties gibt, versuchen wir unsere Nische zu finden und bisher, basierend auf dem Feedback das wir von unseren Gästen erhalten haben,  scheint es ganz gut zu funktionieren.

4. Wer hat bereits bei euch gespielt?

Andreas: Unsere erste Party hat ihm April im Ohm stattgefunden und hatte einen wirklich italienischen Geschmack, mit den Headlinern Marco Shuttle und natural/electronic.system. Denn sehr viel von unserer musikalischen Inspiration kommt tatsächlich von italienischen Künstlern, daher war es so zu sagen der perfekte Start für POP.

5. Was inspiriert euch beim Zusammenstellen eines “Patterns of Perception” Line-ups?

Kim: Neben der Musik die unser Hauptaugenmerk verdient, ist die Organisation des Line-Ups eine ziemlich langwierige und komplizierte Geschichte. Zu aller erst einmal muss der Künstler eine enge Verbindung mit unserem Sound haben. Zweitens müssen die Künstler die wir buchen natürlich auch harmonieren und drittens müssen sie alle in die gebuchte Location passen. Wenn man alle Faktoren in Betracht zieht, ist es manchmal schwierig. Nichts desto trotz macht es natürlich aber auch eine Menge Spaß gerade dies zu planen.

6. Eure nächste Party steigt am 17. Juni im Arena Club und ihr habt Peter van Hoesen gewinnen können – jemand, der sehr wählerisch ist mit den Parties, auf denen er spielt. Wieso passt Peter so gut ins Konzept?

Steve: Peter ist berühmt für seine legendären Sets beim Labyrinth Festival in Japan, die natürlich auch für uns große Inspiration ist. Als DJ hat er einen ziemlich treibenden Sound mit viel Struktur und ist auch mutig genug Melodien in seine Sets einzubauen. Das alles sollte ziemlich gut  mit dem Sound System der Arena funktionieren. Immerhin einer der besten in Berlin.

7. Neben namenhaften Künstlern habt ihr auch up-and-coming DJs im Programm – diesmal Yuka, einer DJane aus Sibirien. Was können wir von ihr den Abend erwarten?

Ray: Yuka war schon immer ganz oben auf unserem Wunschzettel als wir das Konzept für POP geplant haben. Sie spielt einen Trippy und groovigen Techno Stil mit einigen Acid und psychedelischen Elementen. Ich glaube das ihr Sound perfekt in den frühen Morgenstunden kommt, wenn die Leute so langsam anfangen etwas durchzudrehen.

8. Was steht beim “Patterns of Perception”-Team als nächstes an?

Kim: Wir sind jetzt schon ziemlich vereinnahmt mit den Vorbereitungen für unsere nächsten Events. Das nächste findet am 12. August im Arena Club statt, und am 23. September sind wir zurück im Ohm. Wir sind nah dran unsere Line-Ups für beide Parties zu finalisieren und obwohl wir noch nicht verraten können wer wirklich spielt, können wir schon sicher sagen das es sehr speziell wird. Unabhängig von unseren Events haben wir gerade einen Podcast für Freunde von Freunden aufgenommen, der bald veröffentlicht werden sollte.

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