Jeder Kiez verdient ein bisschen Liebe und jeder Kiez hat so seine eigenen Coolen Ecken. Wir haben uns aus diesem Grund entschieden, eine neue Artikel Reihe auszutesten. Kiez-Liebe! Diesmal in der Hauptrolle: Neukölln.

Wir möchten euch näher bringen, was den entsprechenden Bezirk für uns so liebenswert macht, welche Orte ihr mal auschecken solltet und wie sich dort die Zeit gut vertreiben lässt. Mit dabei sind bekanntere und weniger bekannte Spots. Berlin ist groß, vielseitig und bunt. Neue Facetten kann man immer wieder entdecken. Ein bisschen Mundpropaganda unsererseits ist da vielleicht ein kleines Stützrädchen für eure Erkundungstouren. Wenn ihr selbst noch ein paar Tipps für euren Bezirk habt, zögert nicht uns zu schreiben 😉 Aber genug der Ausschweifungen und viel Spaß, mit uns Neukölln zu erkunden:

 

Die besten Falafel bei Azzam 

Wenn ihr auch so unglaublich auf Falafel steht wie ich, solltet ihr unbedingt bei Azzam in der Sonnenallee 54 vorbeischauen. Hier könnt ihr sehr günstig und  extrem lecker die kleinen Kichererbsen Kugeln und andere Spezialitäten futtern. Einfache Holztische drinnen und draußen, rustikales aber irgendwie gemütliches Ambiente. Im Sommer stehen Bänke vor der Tür. Perfekt für das schnelle Abendessen auf dem Heimweg oder für zwischendurch. Denn seien wir mal ehrlich, Falafel gehen immer. Die ausgedehnten Öffnungszeiten eignen sich auch super für das obligatorische Drunk-Food Erlebnis nach einem Abend in einer der Bars in der Weserstraße.

 

Weserstraße

Mal wieder keine Ahnung in welche Bar es heute gehen soll? Tja, dann ist es Zeit, nach Neukölln zu reisen. In dieser Straße reihen sich mindestens 20 verschiedene Bars Tür an Tür. Ob rustikal oder ein bisschen fancy, für jeden Geschmack, Geldbeutel und Craft Beer Experten ist was dabei. Die Weserstraße ist das beste Ziel für unzählige Studentenkneipen, Späti-Sessions und einfach einen entspannten Abend unter Freunden. In dieser tagsüber doch etwas unscheinbaren Straße geht’s gut ab, wenn um 20:00 Uhr die Tore und Fenster der Bars geöffnet werden und die Cafés die Beleuchtung runterschrauben. Es ist immer ein Haufen Leute unterwegs und man trifft eigentlich fast immer jemanden, den man kennt. Und wenn man Mal eine Auszeit braucht, kann  man sich im nahegelegenen Park kurz aufs Grün legen.

 

Trude, Ruth und Goldammer 

Wo wir schon bei Bars sind, machen wir gleich weiter mit Trude und Co. Trude ist ziemlich verlässlich und entspannt. Wahlweise  bietet sie Billardtisch, Tischtennisplatte oder Kicker. Astreines Studentenbar-Flair. Allein die Bilder an den Wänden sind schon ein Bier dort wert. Was aber das Beste an der ganzen Sache ist: die Preise. Wir alle wissen ja, wie schmal das Studentenbudget ist. Wenn ihr euch also mit wenig Kohle so richtig volllaufen lassen wollt, das ist eure Adresse. Viele Longdrinks gibts zwischen 2 und 4 Euro. Man kann dann noch zwischen billigem und weniger billigem Gin wählen. Und mal ganz im Ernst, 2,80 für einen Gin Tonic sind für und ständig am Rande der Existenz kratzenden Studenten schon was nettes. 😉 Zu finden in der Flughafenstr. 38.

Quelle: doppelberlin.com

Chips & Joghurt Comedy im Oblomov

Jeden Sonntagabend, in der Lenaustr. 7 im Oblomov, treffen sich Laien und Profis der Wort-Akrobatik und humoristischen Einlagen. In kurzen Beiträgen werden die Gags und Punchlines vorgetragen, lockeres Feel inklusive. Für einen entspannten Sonntag definitiv  empfehlenswert. Nebenbei kann man Drinks und Fingerfood bestellen und sich berieseln lassen. Manchmal sind weniger witzige Beiträge dabei, aber manchmal hat man auch einen geborenen Comedian vor der Nase. Der berichtet dann zum Beispiel von seinem Thug Life Ananas Tattoo und versüßt einem definitiv den Abend.

 

Türkischer Wochenmarkt

Grünzeug, Gewürze, Marktschreier, Stoffe und hausgemachtes Türkisches Essen von älteren Ladys. Das alles gibt’s 2-3 mal wöchentlich auf dem türkischen Markt am Maybachufer. Dienstag und Freitag könnt ihr hier für wenig Cash eine Wagenladung an frischem Gemüse mit heim nehmen und euch mit Hummus und anderen Pasten eindecken. Wenn ihr zwischendurch hungrig werdet, warten Stände mit türkischen Backwaren und Pfannengerichten. Zum Nachtisch gibt’s dann Baklava, eine große Auswahl an Nüssen und andere Süßigkeiten. Bei der Auswahl eures Gemüse und Obstbedarfs solltet ihr auf eventuelle Druckstellen achten.

 

Klunkerkranich

Kein Geheimtipp, aber dennoch einen Besuch wert. Im Spätsommer die gold beschienene Stadt von oben sehen hat schon seinen ganz eigenen Charme. Es gibt Musik, Kisten mit Pflanzen und eine gut ausgestattete Bar. Um einen langen Abend einzuläuten definitiv geeignet. Auch gut, wenn ihr Besuch hab und ein bisschen angeben wollt oder auf Panorama Fotos steht. Cheers!

Quelle: neukoellner.net

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