Is‘ uns nich‘ egal

Auch wenn die BVG aktuell ja eher super lässig lapidar unterwegs ist, gibt’s da trotzdem ein paar U-Bahnhöfe, die einfach aus diesem oder jenem Grund super stressig sind. Ihr kennt das, manche der Stationen haben einfach einen zwielichtigen Vibe, sind maßlos überfüllt oder sonst irgendwie nervig. Jeder hat da vermutlich so seine eigenen Hass-Bahnhöfe. Wir haben uns die Freiheit genommen, ein paar der, unserer Ansicht nach, nervigsten Bahnhöfe in Berlin aufzulisten 😉

 

Alexanderplatz

Jeder Mensch, der sich bereits länger in Berlin aufhält, kann’s nachvollziehen: Dadurch dass der Alex immer, wirklich immer, gnadenlos überfüllt und gleichzeitig immer mal wieder als Schauplatz von Gewalttaten bekannt ist, kann man sich durchaus ein besseres Umsteigeziel vorstellen. Beim Slalom rennen um Touris und sonstige Menschentrauben, hat schon so mancher seine Geduld gehörig auf die Probe gestellt. Abgesehen davon ist der U-Bahn Bereich extrem riesig und manchmal kommt man dann irgendwo auf einer ganz anderen Seite raus, als man eigentlich angestrebt hat. Touristen-Slalom geht dann einfach nochmal von vorn los.

 

Hauptbahnhof

Man läuft und läuft und läuft: Es ist diese leichte, in einem hochkriechende, Panik, die diesen Bahnhof nervig macht. Wenn man dort umsteigen muss, aber vom S- Bahngleis ganz oben irgendwo in den Tiefbahnhof muss. Fahrstühle kann man in Sachen Geschwindigkeit komplett vergessen und auch sonstige Treppen sind weit verstreut und behindern eher, als dass sie einen schnell voranbringen würden. Oder wenn man jemanden abholt, und sich gegenseitig in den unendlichen Weiten nicht finden kann.

 

 Zoo

Okay, abgesehen davon, dass man schon zwei U-Bahn Stationen vorher das alte Fett am Zoo riecht, ist dieser Bahnhof im Großen und Ganzen eher weniger schön. Wir würden ihn allgemein schon eher als ziemlich siffig bezeichnen. Es ist immer viel zu warm und stickig, dort gibt’s kaum gute Möglichkeiten schnell was leckeres zu essen. Gefühlt eine Ewigkeit ist dort schon diese ätzende Baustelle. Auf der Rückseite riechts immer ziemlich streng nach Urin. Lichtblick am ende des Tunnels ist aber der gute Ullrich, immer für einen Spontaneinkauf zu Verfügung stehend.

 

Kotti

Gerade für diejenigen, die’s noch nicht so gewohnt sind kann es dort manchmal schon etwas einschüchternd sein. Überall sind diese netten Typen, die sich um dein Wohlbefinden sorgen und dir was zu Besserung anbieten möchten. Kein Augenkontakt und nicht anquatschen lassen und ein ’no, thanks!‘ verschaffen immer schon Abhilfe. Kann auf die Dauer schon ein bisschen nervig sein und das ein oder andere Mal wartet man doch lieber auf der anderen Straßenseite auf seine Leute um in die nächste Bar weiterzuziehen. In dieser Gegend wird auch gerne mal in U-Bahnen gekotzt, also haltet euch immer von den leersten Wagons in einem sonst vollen Zug fern 😉

 

Wuhletal

Egal zu welcher Tages- und Nachtzeit: hier ist es immer windig und kalt. Die Windbreaker Jacke und eine Schweißerbrille um die Augen zu schützen sollte man nicht vergessen, wenn man vor hat sich dort über lang oder kurz aufzuhalten.

 

Quelle:tumblr.com

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